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Charles Darwin: Die Evolutionstheorie

Geschrieben von: Dennis Rudolph
Sonntag, 07. September 2014 um 14:00 Uhr

Charles Robert Darwin war ein britischer Naturwissenschaftler und lebte von 1809 bis 1882. Er lieferte die wesentlichen Beiträge zur Evolutionstheorie, welche bis heute in der Naturwissenschaft als die Erklärung für die Entstehung und Weiterentwicklung des Lebens gilt. In diesem Artikel gehen wir auf seine Ideen zur Evolution ein.

Im Jahre 1831 brach Charles Darwin zu einer fünfjährigen Reise mit dem britischen Schiff "Beagle" auf. Bei dieser Mission erforschte Charles Darwin die geologischen Eigenschaften der Kontinente und Inseln. Er untersuchte eine große Anzahl von Lebewesen und Fossilien und fand viele Gemeinsamkeiten zwischen den verschiedenen Lebensformen.

Die Entdeckung der vielen Gemeinsamkeiten und Ähnlichkeiten führten dazu, dass Charles Darwin 1838 seine Theorie von der Anpassung an den Lebensraum durch Variation und natürliche Selektion verfasste. Die Grundlagen der heutigen Evolutionslehre waren geboren: Lebewesen entwickeln sich genetisch weiter, in dem ihre Gene mutieren. Positive Veränderungen setzten sich durch, negative Entwicklungen wurden durch den Konkurrenzkampf ausgerottet. Darwin schrieb seine Erkenntnisse in dem Buch "On the Origin of Species" nieder, zu Deutsch: "Die Entstehung der Arten".

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Evolution: Vielfalt, Wettbewerb, Ausrottung

Die Evolution gilt in der Naturwissenschaft als die Erklärung dafür, wie das Leben auf der Erde entstand. In den letzten Jahrzehnten hat sich das Konzept der Evolution zumindest in den meisten westlichen Ländern gegen die Schöpfung durch einen Gott durchgesetzt. Fakt ist jedoch: Kein heute lebender Mensch hat vor zum Beispiel  einigen Millionen Jahren gelebt und kann nun berichten, wie die Welt zu dieser Zeit aussah. Die Wissenschaftler berufen sich heute auf das, was an Fossilien aus dem Boden ausgegraben wurde bzw. aus Sicht der Genetik heute an Lebewesen zu beobachten ist. Darauf gehen wir aber in den Anderen Abschnitten zur Evolutionstheorie in unserem Biologie-Bereich noch näher ein.

Schaut man sich die oben getroffenen Aussagen noch einmal genauer an, kann man aus diesen einige Schlussfolgerungen ziehen. Diese möchten wir noch einmal kurz zusammen fassen. Die Evolutionstheorie besagt:

  • Die Lebewesen auf der Erde weisen viele Gemeinsamkeiten und Ähnlichkeiten auf
  • Durch Mutation von Genen verändern sich Lebewesen. Dabei sorgen positive Entwicklungen, sprich Entwicklungen die zu diesem Zeitpunkt und für die entsprechende Umgebung nützlich sind dafür, dass sich eine Spezies durchsetzen kann.
  • Finden bei einer Spezies negative (genetische) Entwicklungen statt, so reduziert sich deren Anzahl an Lebewesen, was bis zur Ausrottung führen kann.
  • Der Wettbewerb zwischen einzelnen Spezies und auch einzeln Individuen findet permanent statt. Es geht somit ständig darum, den eigenen Fortbestand zu sichern. Dies geschieht auf mehreren Ebenen: Zum einen natürlich in Form von ausreichender Beschaffung von Nahrung. Zum anderen auch aus Sicht der Fortpflanzung.
  • Die Theorie besagt: Der fitteste überlebt. Dies muss man in klarerer Unterscheidung zur Aussage "Der stärkste überlebt" sehen. Denn wichtig zum Überleben ist nicht nur die körperliche Kraft, sondern auch die geistige Leistung und Angepasstheit an die Umgebung und Situation.


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