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Das Lichtmikroskop

Geschrieben von: Dennis Rudolph
Freitag, 01. Mai 2009 um 22:17 Uhr

In diesem Artikel möchten wir euch die Funktionen, Einstellungen und die Vor- und Nachteile des Lichtmikroskops vorstellen. Dieses wichtige Hilfsmittel wird im Biologie Unterricht regelmäßig verwendet. Wir erklären euch welche wichtigen Bestandteile ein Mikroskop besitzt, und so könnt ihr, neben dem Lernen der Funktionen, auch noch einmal den Umgang mit dem Lichtmikroskop üben.

Was ist ein Mikroskop?


Ein Mikroskop ist ein Gerät, das Bilder extrem vergrößert, und so von minimal kleinen Gegenständen, Lebewesen oder Organismen für das Auge gut erkennbare Ergebnisse erzeugt. Diese Vergrößerung wird bei dem Lichtmikroskop durch verschiedene optische Effekte erzeugt.

Das Lichtmikroskop – Definition und Herkunft


Das Lichtmikroskop wird aus den griechischen Wörtern „micron“ und „skopein“ zusammengesetzt und bedeutet so viel wie „etwas klein anschauen“. Diese Definition erklärt sehr genau was ein Lichtmikroskop tut: Es vergrößert Objekte, und belichtet sie so, dass man sie anschauen kann.

Das Lichtmikroskop soll also durch verschiedene optische Vergrößerungen und Verbesserung der Auflösung Details für das Auge sichtbar machen.

Die von uns bereitgestellte Grafik ist eine Schemazeichnung und dient einzig und allein dazu, die Lage der einzelnen Bestandteile des Lichtmikroskops anzugeben. Es ist also keineswegs eine Standardzeichnung für alle Mikroskoptypen.

Mikroskop

Die Bestandteile des Lichtmikroskops

Das Lichtmikroskop besteht aus einem Linsensystem, Objektiven, einem Okular, dem Tubus, Tubusträger und einem Umlenkprisma. Außerdem hat das Lichtmikroskop einen Objektivrevolver an dem sich die Objektive befinden. Der Objekttisch und die Objektklammern dienen zur Präsentation des Gegenstandes, den man betrachten möchte. Blende, Kondensor und Lichtquelle befinden sich im unteren Bereich des Mikroskops, dort findet man auch das Einstellrad sowie den Fuß des Mikroskops.

Blende

Die Blende ist dazu da, die optimale Belichtung zur Betrachtung des Objekts einzustellen. Über einen Regelschieber lässt sich die Blende öffnen oder schließen und so die Betrachtung des Objekts optimieren.

Fuß

Der Fuß des Lichtmikroskops dient zur Stabilisierung des Geräts. Man kann das Mikroskop daran heben oder bewegen, um die Position auf dem Tisch festzulegen.

Feintrieb

Am Einstellrad befindet sich der Feintrieb, sowie der Grobtrieb (siehe unten). Der Feintrieb dient dazu, den Objekttisch zu bewegen, um die optimale Einstellung zur Betrachtung zu wählen. Dabei bewegt sich der Tisch bei der Benutzung des Feintriebs um Millimeter. Es geht also bei der Benutzung des Feintriebs um die exakte Betrachtung des Objekts.

Großtrieb

Der Grobtrieb dient, genau wie der Feintrieb, dazu die Einstellungen am Mikroskop zu optimieren. Dabei bewegt sich das Mikroskop um mehrere Zentimeter nach oben. Die Einstellung dient dazu schnell und grob das Objekt zu erfassen.

Kondensor

Der Kondensor dient der Bündelung der Lichtstrahlung, um es auf das Objekt zu richten.

Objektiv

Verschiedene Linsen projizieren ein hochaufgelöstes Mikrobild vom Objekt zum menschlichen Auge.

Objektrevolver

Dieses Bestandteil des Lichtmikroskops dient dazu, die verschiedenen Objektive über ein drehbares Rädchen auszuwählen und einrasten zu lassen. Dadurch können die Vergrößerungen beliebig gewählt werden.

Objekttisch

Hier wird das Objekt aufgelegt. Der Objekttisch befindet sich unterhalb der Objektive und wird meist durch eine Lampe unterhalb des Tisches belichtet.

Objektträger

Die beiden, oft als Klammern angebrachte, Objektträger halten das Objekt auf dem Tisch fest, sodass es zum Untersuchen bereit liegt und nicht verrutscht.

Okular

Das Okular ist ein System aus verschiedenen Linsen. Das Okular dient zum Hindurchsehen und zur Betrachtung des Objekts.

Tubus

Der Tubus schließt direkt an das Okular an und dient so als Halterung für dieses Okular. Der Tubus ist eine Röhre (tube=Röhre).

Tubusträger

Der Tubusträger dient, wie schon der Name sagt, dazu, den Tubus zu halten. Der Tubusträger schließt direkt an den Mikroskopfuß an.

Umlenkprisma

Das Umlenkprisma dient dazu, die Lichtstrahlen, die von der Lichtquelle im unteren Bereich des Mikroskops ausgehen, in das Okular zu lenken, damit das Objekt erkannt werden kann.


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