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Die Entwicklung des Menschen

Geschrieben von: Dennis Rudolph
Sonntag, 20. Juli 2014 um 19:47 Uhr

Hinweis: Die Entwicklung des Menschen kann auf zweierlei Sicht interpretiert werden. Zum einen aus Sicht des Erwachsen werdens (vom Baby zum Erwachsenen und zum Greis) oder aus Sicht der Evolution. Wir bieten euch beide Artikel an! Dieser Artikel hier beschäftigt sich mit dem Aufwachsen und Altern. Einen Link zu "Die Entwicklung des Menschen" aus Sicht der Evolutionstheorie findet ihr im nächsten Absatz.

Wie bereits angekündigt: Wer sich für die "Entwicklung des Menschen aus Sicht der Evolution " interessiert, klickt auf den Linktext, welcher in Anführungszeichen steht. Für alle, die sich für die Entwicklung eines Menschen im Sinne von Älter werden und dazulernen interessiert, kann nun hier gleich weiter lesen.

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Entwicklung des Menschen: Der Beginn

Viele Denken nun wahrscheinlich: Die Entwicklung des Menschen beginnt bei der Geburt. Nicht ganz! Denn schon im Bauch der Mutter beginnt ein Kind seine Entwicklung. Und genau da möchten wir in diesem ersten Abschnitt beginnen:

  • Von einer ersten Form des Lebens beim Menschen kann man sprechen, wenn die Eizelle der Mutter und ein Spermium des Vaters verschmelzen. Man spricht anschließend von einer befruchteten Eizelle oder von Zygote. Das Geschlecht steht zu diesem Zeitpunkt bereits fest: War die Samenzelle Träger eines X-Chromosoms, wird das Kind ein Mädchen, bei einem Y-Chromosom wird es ein Junge.
  • Zur Beginn ist nur eine Zelle vorhanden. Diese teilt sich dann permanent. Aus einer Zelle werden zwei, vier, acht etc... Dabei wandert die befruchtete Eizelle durch den Eileiter zur Gebärmutter und nistet sich in der Schleimhaut ein. Ab diesem Zeitpunkt spricht man nicht mehr von befruchteter Eizelle, sondern von Blastozyste bzw. Blastula.
  • Etwa einen Monat nach der Befruchtung beginnen sich die Organe (Herz, Leber, Magen, Darm, Eingeweide) zu entwickeln. Auch erste Ansätze für Arme und Beine sind erkennbar.
  • In den kommenden Wochen und Monaten werden die Organe vergrößert / ausgebaut. In der zehnten Schwangerschaftswoche sind alle Organe bereits vorhanden. Es liegt somit ein "kompletter" Mensch im Mutterleib.
  • Die Dauer der Schwangerschaft beträgt 41 Wochen, vom ersten Tag der letzten Regel an gerechnet. Schwankungen um ein paar Tage sind jedoch durchaus üblich. Die Geburt erfolgt entweder auf natürlichem Wege, sprich entweder verlässt das Neugeborene durch die gedehnte Scheide den Mutterleib, oder durch einen Kaiserschnitt.


Babys und Kleinkinder

Im Gegensatz zu vielen Tieren, ist das angeborene Verhalten bei Menschen nur vergleichsweise schwach ausgebildet. Der junge Mensch muss umfassend versorgt werden. Erst im Verlaufe von mehreren Jahre lernt sich ein junger Mensch selbst zu versorgen. Hier noch ein paar weitere Hinweise zu Babies und Kleinkinder:

  • Bei einem Menschen sind ein paar Dinge angeboren: Das Baby kann an der Brust der Mutter "nuggeln" um sich mit Nahrung zu versorgen. Zu dem sind grundlegende Greifreflexe vorhanden. Der noch junge Nachwuchs meldet sich zu dem lautstark, wenn ihm / ihr etwas nicht passt.
  • In den ersten Wochen beginnt das Kind sich zu bewegen, zum Beispiel den Kopf zu heben oder Bewegungen zu verfolgen. Nach vier bis fünf Monaten können die ersten Milchzähne durchbrechen und der Nachwuchs kann erste Babynahrung zu sich nehmen.
  • Nach etwa 8 Monaten kann der noch junge Mensch meist erste Wörter sprechen ("Mama", "Papa") und beginnt zu krabbeln. Die Sprachentwicklung setzt sich in den kommenden Monaten fort. Nach etwa 12 Monaten beginnt der Nachwuchs zu laufen. Bis einschließlich zum dritten Lebensjahr bezeichnet man einen Menschen als Kleinkind.
  • Die Phase vom 4. Lebensjahr bis zum 6. Lebensjahr wird als frühe Kindheit bezeichnet, gefolgt von der mittleren Kindheit (7. - 10. Lebensjahr) und der späten Kindheit bis zum 14.Lebensjahr. In diese Zeit erweitert das Kind seine Sprachfähigkeiten, verbessert seine motorischen Fähigkeiten und beschäftigt sich zunehmend mit seiner Umwelt, was auch zur Bildung eines sozialen Rollenverhaltens führt.

Pubertät / Jugend

Mit einem Alter von etwa 10 Jahren bei Mädchen und etwa 12 Jahren bei Jungen beginnt die Pubertät. Dies ist meist auch der Zeitpunkt, an dem es heftige Streitereien zwischen den Eltern und dem Nachwuchs gibt. Hier ein paar wichtige Dinge in der Übersicht:

  • Als Phase der Pubertät bezeichnet man die Zeit, in der Mädchen und Jungen die Geschlechtsreifung im Sinne der Fortpflanzungsfähigkeit durchlaufen. Dabei beginnt der Körper mit starken Veränderungen an seinem Hormonspiegel, welche körperliche Veränderungen einleiten
  • Mädchen durchlaufen die Pubertät in etwa vom 10. bis 18. Lebensjahr. In dieser Zeit wird eine Schambehaarung aufgebaut, die Brust entwickelt sich und meist setzt auch ein Wachstumsschub ein. Zu dem hat die junge Frau - sofern nicht Schwanger - ihre Regelblutung.
  • Jungen durchlaufen die Pubertät in etwa vom 12. bis 20. Lebensjahr. Auch bei ihnen sorgen hormonelle Umstellungen für starke Veränderungen am Körper: Auch bei ihnen setzt eine Schambehaarung ein, ein Peniswachstum, die Stimme wird tiefer, Bartwuchs sowie meist erste Spermaergüsse im Alter von 14-16 Jahren.
  • Unangenehmer Nebeneffekt der Pubertät - sowohl bei Mann wie auch Frau - sind Pickel und Akne.

Erwachsene und Senioren

Nach der Jugend folgt das Alter des Erwachsen seins. Wo man genau die Grenze beim Alter zieht, ist eine schwierige Sache. So gilt man in Deutschland rechtlich gesehen mit 18 Jahren als Volljährig. Wann man jedoch biologisch genau die Grenze zwischen Pubertät und Erwachsen zieht, ist etwas schwierig und von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Hier noch ein paar Dinge zum Erwachsenen - Alter und danach, den Senioren:

  • Im Alter von etwa 20 - 30 Jahren, haben die meisten Menschen ihre höchste körperliche Leistungsfähigkeit. Zu dem ist die Aufnahme von neuem Wissen noch sehr gut möglich. Mit 20 Jahren sind Menschen in aller Regel ausgewachsen.
  • Auch wenn ich durchaus böse E-Mails für diese Aussage bekomme: Ab einem Alter von 30 Jahren geht es für viele Menschen körperlich leicht abwärts. Dies mag zum Teil auch an der hohen Belastung am Arbeitsplatz liegen, welche die "Fitness" reduziert.
  • Mit zunehmendem Alter werden körperliche und meist auch geistige Abschwächungen zunehmend deutlich. Zu dem sinkt die Aufnahmefähigkeit in Hinsicht auf das Erlernen neuen Wissens. Die Sehleistung vermindert sich in aller Regel ebenfalls. Bei Frauen setzen in einem Alter von etwa 50 Jahren die Wechseljahre ein, welche zur Unfruchtbarkeit der Frauen führt.
  • Für in Deutschland lebende Menschen gilt eine durchschnittliche Lebenserwartung von derzeit etwa 80 Jahren. Dabei liegen Männer meist leicht unter diesem Wert und Frauen etwas darüber.

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