Grundbegriffe der Genetik Zusammenfassung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Theresa Gruss   
Samstag, 08. November 2008 um 10:55 Uhr

Unser Artikel zu den Grundbegriffen der Genetik soll euch die wichtigsten Begriffe dieses Bereiches der Biologie möglichst kompakt wiedergeben. Wir bieten euch hier also eine kurze Zusammenfassung der Grundbegriffe zur Genetik. Diese basieren in erster Linie auf den Erkenntnissen von Gregor Mendel, der mit Pflanzen experimentierte und dabei das Thema der Genetik im Fach Biologie entscheidend beeinflusste.


Ihr seht nun die wichtigsten Begriffe und eine kurze Erklärung dazu:

 

Dominant:

Die Pflanze besitzt eine Information der Sorte AA oder Aa. Es kommt das Merkmal mit der Information A zur Ausprägung. Das bedeutet, dass dieses Merkmal dominant ist. Es dominiert vor der anderen Information.


Erbsenpflanze:

Pflegeleichte Pflanze, mit vielen Früchten und großflächigen Blüten.


Filialgeneration:

Die Erbsenpflanzen, die bei der Kreuzung der Ausgangspflanzen entstehen, nennt Mendel die Filialgeneration. Man kann auch Tochtergeneration sagen, da die Pflanzen aus der Parentalgeneration entstehen.

 

homozygot:

siehe: reinerbig


Johann Gregor Mendel:

Deutscher Klosterpate, der 1865 die wichtigsten Grundregeln der Vererbung aufstellte und anhand von Versuchen mit Erbsenpflanzen belegte.


Mischerbig:

Die Pflanzen sind mit der Erbinformation Aa ausgestattet. Das bedeutet, dass sie mit zwei Informationen ausgestattet sind. Sie besitzen sowohl die Information A, als auch die Information a. Welche Information nun zur Ausprägung kommt, entscheidet ein weiterer Faktor. Siehe: dominant/rezessiv


Parentalgeneration:

1. Generation einer Pflanze, die bei der Kreuzung von Erbsenpflanzen eingesetzt wurde. Dabei kann man auch von der Ausgangspflanze sprechen, da man von der Parentalgeneration ausgeht, um weitere Generationen zu bilden.


Reinerbig:

Die Pflanzen besitzen die Erbinformation AA oder aa, also sind sie reinerbig. Dies bezeichnet man als reinerbig, da keine Mischung von Informationen stattfindet, sondern die gleiche Information vorhanden ist.


Rezessiv:

Das Merkmal wird mit der Information aa bezeichnet. Es kommt nicht zur Ausprägung. Es hält sich also zurück und wird deshalb als rezessiv bezeichnet.

 

Links:

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 25. Oktober 2009 um 10:23 Uhr
 

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