Der Kegelhütige Knollenblätterpilz PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Theresa Gruss   
Sonntag, 12. April 2009 um 11:35 Uhr

Vorsicht: Dieser Pliz ist giftig

 

Der Kegelhütige Knollenblätterpilz ist mit äußerster Vorsicht zu betrachten, da starke Verwechslungsgefahr mit dem weißen Champignon besteht! Wir versuchen in unserem Artikel die eindeutigen Unterscheidungsmerkmale klar und deutlich darzustellen, um jede Verwechslung auszuschließen.



Der Kegelhütige Knollenblätterpilz stammt aus der Familie der Knollenblätterartigen und bildet hier eine der vielen Unterklassen. Er ist ein hoch giftiger Pilz.

Der Pilz ist weiß und weist zunächst die Form eines Hühnereis auf. Später bildet sich eine halbrunde Kappe, die bis zu zehn Zentimeter breit werden kann. Der lange Stiel ist ebenfalls weiß. Der Kegelhütige Knollenblätterpilz macht sich durch seinen süßlichen Geruch kenntlich, den er verströmt.

 

 

Unterschiede zum weißen Champignon

Das eindeutigste Unterscheidungsmerkmal des Kegelhütigen Knollenblätterpilzes zum weißen Champignon, sind die Lamellen: Beim Kegelhütigen Knollenblätterpilz sind die Lamellen rein weiß, während die Lamellen des Champignons meist braun bis rötlich sind.
Man sollte keine Pilze dieses Aussehens mit weißen Lamellen pflücken, auch wenn es sich um junge Champignons handeln könnte, deren Lamellen im Anfangsstadium noch eine weiße Farbe aufweisen.

Ein weiteres Merkmal des Kegelhütigen Knollenblätterpilzes, das diesen eindeutig vom weißen Champignon unterscheidet, ist die sich am Stiel befindende Hülle, die unter der Erde verborgen liegt. Der Champignon besitzt keine solche Hülle.

 

 

Merkmale

Der Kegelhütige Knollenblätterpilz besitzt einen weißen Hut, der in der Regel zwischen fünf und zehn Zentimeter im Durchmesser misst. Der Hut ist dabei zunächst eiförmig, später prägt er sich zu einem Kegel aus. Die glatte Oberfläche des Hutes ist außen klar weiß, in der Mitte kann er die Farbe ocker aufweisen. Dabei klebt die Oberfläche leicht.

Die Lamellen des Kegelhütigen Knollenblätterpilzes sind weiß. Wichtig zu beachten ist der Unterschied zum weißen Champignon: Der Champignon besitzt braune Lamellen.

Der Stiel des Kegelhütigen Knollenblätterpilzes ist in der Regel bis zu 15 Zentimeter lang und weist eine faserige Oberfläche auf. Im unteren Bereich des Stiels ist er sehr dick, man nennt dies auch Knolle.

 

 

Vorkommen

Den Kegelhütigen Knollenblätterpilz findet man in Nadelwäldern, wo er verstärkt in den Sommermonaten wächst.

 

 

Gift


Amanitine:

Die hochgiftigen Amanitine sind eine große Gefahr für unseren Körper. Die Wirkung der Amanitide zeigt sich in starken Leberschäden, zumeist sogar als Leberversagen.

Amanitide bewirken, dass keine genetischen Informationen aus dem Zellkern in das Zellplasma transportiert werden und leiten so eine ganze Reihe von Reaktionen ein, die für unseren Körper schädlich sind. Zunächst wäre hier die Reaktion, dass Hormone keine Stoffwechselvorgänge mehr antreiben. Außerdem können keine Enzyme mehr gebildet werden, dadurch werden Stoffwechselprozesse eingestellt. Weitere Reaktionen werden ebenfalls gehemmt oder gestoppt. Diese Vorgänge sind für unseren Körper lebenswichtig.

 

 

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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 04. Oktober 2009 um 17:02 Uhr
 

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