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Im Biologie-Unterricht fallen des Öfteren die Begriffe hypotonisch, hypertonisch und isotonisch. Aber was steckt eigentlich hinter diesen Begriffen? Genau dem gehen wir hier in diesem Artikel nach.
Hypotonische Lösung
Eine hypotonische Lösung ist eine Lösung mit geringer Konzentration. Das bedeutet, dass innerhalb der Zelle eine höhere Konzentration vorliegt, als in der Lösung, in der sie liegt. Wir müssen auch hier wieder von einem Konzentrationsgefälle sprechen. In der Zelle sind mehr gelöste Teilchen, als in der Lösung. Daher die höhere Konzentration. Der Zelle ist es aber besonders wichtig, einen Ausgleich herzustellen. Es sollen gleiche Konzentrationsverhältnisse entstehen. Nun diffundieren die Wasserteilchen aus der Lösung durch die Biomembran in die Zelle. Dadurch steigt der Druck innerhalb der Zelle sehr schnell an. Die Teilchen im Inneren der Zelle können die Membran nach außen nicht verlassen, da die Semipermeabilität dies nicht zulässt. Der Druck in der Zelle steigt und diese kann irgendwann sogar zum Platzen gebracht werden.


Hypertonische Lösung
Eine hypertonische Lösung ist eine Lösung mit hoher Konzentration. Das bedeutet, dass innerhalb der Zelle eine niedrigere Konzentration vorliegt, als in der Lösung, in der sie liegt. Wir müssen auch hier wieder von einem Konzentrationsgefälle sprechen. In der Zelle sind weniger gelöste Teilchen, als in der Lösung. Daher die geringere Konzentration. Der Zelle ist es aber besonders wichtig, einen Ausgleich herzustellen. Es sollen gleiche Konzentrationsverhältnisse entstehen. Nun diffundieren die Wasserteilchen aus der Zelle durch die Biomembran in die Lösung. Dadurch sinkt der Druck innerhalb der Zelle sehr schnell ab. Der Druck in der Zelle sinkt und diese kann irgendwann sogar zum Lösen der Zellwand von der Zellmembran gebracht werden.


Isotonische Lösung
Eine isotonische Lösung ist eine Lösung mit gleicher Konzentration. Das bedeutet, dass innerhalb der Zelle der gleiche Konzentrationswert vorliegt, wie in der Lösung, in der sie liegt. Wir müssen auch hier wieder von einem Konzentrationsgefälle sprechen. Allerdings ist hier das Gefälle ausgeglichen. Es herrscht also ein Konzentrationsgleichgewicht. In der Zelle sind genauso viele gelöste Teilchen, wie in der Lösung. Daher die gleiche Konzentration. Wie ihr wisst, ist es der Zelle besonders wichtig, einen Ausgleich der Konzentrationen herzustellen. Es sollen gleiche Konzentrationsverhältnisse herrschen. Also diffundieren die Wasserteilchen aus der Zelle durch die Biomembran in die Lösung. Und umgekehrt. Dadurch ist der Druck innerhalb der Zelle immer gleich groß. Der isotone Zustand der Zelle ist der Idealzustand. Alle tierischen Zellen befinden sich in diesem Zustand des Zelldrucks.


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