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Johann Gregor Mendel stellte die so genannten Mendelschen Gesetze der Genetik auf und erforschte damit erstmals, wie sich Eigenschaften von Eltern auf Kinder vererben. Mit der Spaltungsregel - der 2. Mendelschen Regel - befassen wir uns in diesem Artikel der Biologie bzw. Genetik.
Jeder kennt das: Zwillinge sehen sich oftmals zum Verwechseln ähnlich. Und viele Kinder scheinen optisch eine "junge Version" ihrer Eltern darzustellen oder haben zumindest einige optische Ähnlichkeiten aufzuweisen. Woran liegt das? Die Antwort auf diese Frage findet sich in einem großen biologischen Thema, der Genetik. Aber womit genau beschäftigt sich die Genetik? Nun, die menschlichen Erbanlagen, auch DNA genannt, oder andere wichtige Erbträger in pflanzlichen und menschlichen Zellen und Körpern werden im Teilbereich Genetik behandelt.
Bevor wir uns jedoch ausführlicher mit DNS und Chromosomen beschäftigen, erklären wir euch hier erst einmal die Grundlagen der Genetik. Dabei ist es besonders wichtig, die folgenden Versuche genau zu betrachten. Ein Mann spielt bei der prägenden Erkenntnis der Erbschaftsregeln eine ganz besondere Rolle: Johann Gregor Mendel. Der Klosterpate, der 1865 die genetischen Entdeckungen der Übertragung von Erbgut machte, spielt im folgenden Artikel eine wichtige Rolle.
Spaltungsregel ( 2. Mendelsche Gesetz )
Mendel kreuzte rosa Erbsenpflanzen untereinander. Dann wurde die Enkelgeneration (Filialgeneration F2) miteinander gekreuzt, welche sich optisch unterschieden: 25 Prozent hatten weißes Aussehen, 50 Prozent rosa und 25 Prozent rot. Schaut man sich das Ganze einmal an, hat man also nicht nur Pflanzen mit rosa Aussehen (Phänotyp) wie bei den direkten Vorfahren, sondern auch wieder nur rote und nur weiße Pflanzen der Elterngeneration. Mendel fasste dies zur Spaltungsregel zusammen, auch Mendel 2 genannt:
Mendel 2: Spaltungsregel
Kreuzt man die Mischlinge (Tochtergeneration) untereinander, so spaltet sich die Enkelgeneration in einem bestimmten Zahlenverhältnis auf. Dabei treten auch die Merkmale der Elterngeneration wieder auf.

In dieser Grafik könnt ihr erkennen, dass die beiden Mischlinge aus dem vorherigen Versuch der Kreuzung übernommen wurden. Sie stellen nun die erste Generation dar. Mit den Informationen Aa ausgestattet, werden sie nun gekreuzt. Es entstehen vier verschiedene Pflanzen. Dabei werden zwei Blüten mit der Information Aa ausgestattet und somit rosafarben, eine Blüte mit der Information AA, also rot und eine weitere Blüte mit der Information aa, also weiß.
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