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Magnetismus / Magnetische Felder

Geschrieben von: Dennis Rudolph
Sonntag, 20. Juli 2014 um 19:48 Uhr

Mit dem Magnetismus bzw. magnetischen Feldern befassen wir uns in diesem Artikel. Dabei erklären wir euch, was man darunter versteht und wie man damit arbeitet. Dieser Artikel gehört zum Bereich Physik bzw. Elektrotechnik.

Jeder hat sicher schon einmal einen Magneten in der Hand gehalten. Mit diesem kann man ein Stück Eisen anziehen. Der Magnet übt somit eine Kraft auf das Eisen aus, so dass dieses sich bewegt. Doch wie lautet die Definition für einen Magneten eigentlich? Die Antwort: Magnete sind Körper, die andere Körper in ihrer Umgebung magnetisch beeinflussen. Oder etwas anders formuliert: Magnete üben Kräfte (nur) auf ferromagnetische Stoffe (zum Beispiel Eisen, Kobalt oder Nickel) aus.

Jeder Magnet hat so genannte Pole, einen Nordpol und einen Südpol. Diese Bezeichnungen stammen noch von den Kompassnadeln, die mit ihren Enden auf die magnetischen Pole der Erde zeigen. Dabei stoßen sich gleiche Pole ab, unterschiedliche ziehen sich an. Auch Stabmagnete und Hufeisenmagnete haben einen Nordpol und Südpol.

Beispiel Stabmagnet:

Magnetismus Stabmagnet

Beispiel Hufeisenmagnet:

Magnetismus Hufeisenmagnet

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Dauermagnet/Permanentmagnet und Elektromagnete

Man unterscheidet Magnete zu dem in Dauermagnete/Permanentmagnete und Elektromagnete. Dauermagnete bestehen selbst aus ferromagnetischen Stoffen. Diese bestehen aus kleinsten Teilchen, die magnetisiert werden können. Solange sie dies noch nicht sind - sprich sich die Teilchen in ungeordnetem Zustand befinden - wirkt der Körper nach außen hin neutral. Die Elementarmagnete lassen sich jedoch mit Hilfe eines Magneten ausrichten.

Ein Magnetfeld wird auch um einen stromdurchflossenen Leiter aufgebaut. Dies wird insbesondere bei einem elektronischen Bauelement names "Spule" eingesetzt. In diesem Fall spricht man von Elektromagneten. Man unterscheidet zwischen Gleichspannungsmagneten und Wechselspannungsmagneten.


Magnetische Feldlinien

Magnetische Wirkungen sind nur im Bereich des magnetischen Feldes feststellbar. Mit Feldlinien kann man für jeden Punkt eines solchen magnetischen Feldes die Richtung der magnetischen Kraft grafisch darstellen. Diese Feldlinien weisen folgende Eigenschaften auf:

  • Die magnetischen Feldlinien laufen vom Nordpol zum Südpol.
  • Die Richtung der Feldlinien entspricht der Richtung, in der sich ein Probennordpol bewegen würde.
  • Magnetische Feldlinien schneiden sich nicht.
  • Eine höhere Feldliniendichte bedeutet, dass ein stärkeres Magnetfeld vorliegt.

Magnetische Feldlinien

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