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Organe des Menschen

Geschrieben von: Dennis Rudolph
Samstag, 30. Mai 2015 um 14:14 Uhr

Auf dieser Seite möchten wir euch die Organe des Menschen und ihre Funktionen vorstellen. Egal ob Herz, Lunge, Gehirn oder Niere, hier erfahrt ihr alles Wissenswerte über den menschlichen Körper. Dieser Artikel gehört zu unserem Bereich Biologie.

 

Fangen wir zunächst einmal kurz damit an, was ein Organ überhaupt ist? Nun, ein Organ ist ein Teil eines Menschen, eines Tiers oder einer Pflanze, das aus verschiedenen Geweben zusammengesetzt ist und einer spezifischen Funktion dient. Die Liste an Organen bei Lebewesen ist extrem lange. Um den Artikel hier nicht auf Buchgröße aufzublähen werfen wir einen Blick auf eine Auswahl wichtiger Organe im menschlichen Körper. Daher stellen wir euch hier einmal folgende Organe vor:

  • Herz, Gehirn, Leber, Lunge und Magen 

 

Kurzfassung:

Das Herz sorgt für die Durchblutung des Körpers, das Gehirn steuert unsere Bewegungsabläufe und sorgt dafür, dass wir unsere Umwelt wahrnehmen und auf diese reagieren können. Unsere Leber dient dazu, giftige Stoffe aus unserem Körper verschwinden zu lassen, sie baut alles ab, was schlecht für unseren Körper ist. Die Lunge ist zum Atmen (von Sauerstoff) da, sie lässt uns einatmen und ausatmen und sorgt also für einen Luftaustausch. Die Nieren sorgen dafür, dass unser Blut reinigt wird. Der Magen schließlich ist für die Verarbeitung von Nahrung zuständig, wenn wir etwas gegessen oder getrunken haben und entzieht der Nahrung wichtige Inhaltsstoffe zur Versorgung des Körpers.

 

Organ: Herz

Im Normalfall verfügt ein Mensch über ein einziges Herz. Dessen Aufgabe ist es, Blut durch den Körper zu pumpen und so die Versorgung aller Organe im Körper zu ermöglichen. Für höher entwickelte Tiere und auch für den Menschen ist ein Leben ohne ein Herz nicht möglich. Ist das angeborene Herz nicht mehr in der Lage den Körper zu versorgen wird ein Ersatzherz (Transplantation) oder ein künstliches Herz benötigt.

 

Das Herz ist ein spezieller Muskel und etwa so groß ist wie eine Faust und setzt unser Blut in Bewegung. Das Blut ist praktisch der "Kraftstoff", der uns antreibt, ähnlich wie das Benzin bei einem Auto dafür sorgt, dass es fährt. Im Ruhezustand schlägt ein menschliches Herz etwa um die 70 mal in einer Minute, dies ist von Mensch zu Mensch leicht verschieden. 

 

Das Herz besteht aus zwei Hälften, die man als rechte und die linke Herzhälfte bezeichnet. Diese beiden werden durch die Herzscheidewand getrennt. Beide Hälften bestehen jeweils aus einem Vorhof und einer Kammer. Auch gibt es verschiedene "Leitungen" am menschlichen Herzen. Man unterscheidet hier zwischen Arterien und Venen. Arterien befördern das Blut vom Herz weg hin zu den Organen und über die Venen fließt es wieder zurück. In den Arterien fließt Blut mit viel Sauerstoff, in denen Venen Blut mit wenig Sauerstoff. 

 

Die Aorta, auch Hauptschlagader genannt, ist ein großes Blutgefäß, das direkt aus der linken Seite des Herzens entspringt. Sie leitet das Blut aus der linken Herzkammer in die Gefäße des großen Blutkreislaufs.

 

Lage: In den meisten Fällen liegt das Herz zu 2/3 auf der linken und 1/3 auf der rechten Seite des Brustkorbs und zwar hinter dem Brustbein. Tipp: Geht mit der Hand vom Hals aus einige Zentimeter gerade nach unten und dann ein klein wenig nach links. Dort solltet ihr das Schlagen des Herzens bemerken.

 

 

Organ: Das Gehirn

Das Gehirn ist unsere zentrale Stelle der Steuerung der Funktionen in unserem Körper. Von unserem Gehirn aus werden alle wichtigen Bewegungsabläufe, Gedankengänge und Körperfunktionen koordiniert. Als Gehirn bezeichnet man den im Kopf gelegenen Teil des Zentralnervensystems bei Wirbeltieren. Es liegt geschützt in der Schädelhöhle, ist umgeben von Hirnhaut und besteht hauptsächlich aus Nervengewebe. Man unterscheidet beim menschlichen Gehirn vier Bereiche: Großhirn, Kleinhirn, Zwischenhirn und Hirnstamm.

 

Das Großhirn ist der größte Teil unseres Gehirns. Es besteht aus zwei Teilen, die in der Mitte durch einen Nervenstrang, den Balken, verbunden sind. Das Großhirn ist von einer dicken Schicht umschlossen, auch Hirnrinde genannt. Diese kann bis zu 5 mm dick sein und beherbergt unter anderem die Lern-, Sprech- und Denkfähigkeit sowie das Bewusstsein und Gedächtnis.

Im Großhirn gibt es zwei verschiedene Arten der verarbeitenden Funktionen. Zum einen sind das die assoziativen Felder, zum anderen die primären Felder. Die assoziativen Felder sind für unser Gedächtnis, also das Behalten und Speichern von Informationen zuständig, sowie die Koordination verschiedener Felder miteinander, um unterschiedliche Funktionen hervorzurufen. Nur die Koordination der Felder untereinander ermöglicht Handlungs- und Bewegungsabläufe. Die primären Felder koordinieren Sehen und Hören, und unsere Wahrnehmung.

 

Das Kleinhirn sorgt für Koordination und Gleichgewicht im Körper und ist auch für das unbewusste Lernen, sowie für den Spracherwerb zuständig. Das Kleinhirn speichert also für uns unbewusste Dinge ab und ruft sie, sobald wir sie wieder benötigen, erneut auf.

 

Das Zwischenhirn: Wenn ihr nicht einschlafen könnt oder auch besonders gut einschlaft und wieder aufwacht, ist das Zwischenhirn zuständig. Es steuert unsere Tag-Nacht-Sensibilität und das Schmerzempfinden, sowie andere körperliche Bewegungsabläufe. Im Zwischenhirn besteht eine Verbindung zu unserem Nervensystem, sowie zu unserem Hormonsystem.

 

Der Hirnstamm ist der rein aus Nervenzellen und -strängen bestehende Teil unseres Gehirns. Hier werden Sinneseindrücke verarbeitet und unsere Reflexe gesteuert.

 

Organ: Die Leber

Die Leber ist das wichtigste Organ, wenn es um den Stoffwechsel in unserem Körper geht. Dabei führt sie verschiedene Funktionen aus. Eine davon ist der Abbau von giftigen Stoffen, die unser Körper aufgenommen hat, sowie das Ausscheiden dieser Stoffe. Außerdem produziert die Leber Eiweiße, speichert Glukose, also Zucker und Vitamine.

 

Wie schwer ist die menschliche Leber? Nun, die Leber eines erwachsenen Menschen wiegt zwischen 1000 und 2000 Gramm. Sie besteht aus zwei Lappen, dem rechten und dem linken Leberlappen.

 

An der unteren Seite der Leber liegt die sogenannte Leberpforte, über die die Pfortader und die Leberarterien in die Leber eintreten und über die die Lebergallengänge sie verlassen. Die Leberarterie transportiert das sauerstoffreiche Blut vom Herzen, die Pfortader führt Blut mit Nahrungsbestandteilen aus Magen und Darm, mit Abbauprodukten der Milz sowie mit Hormonen der Bauchspeicheldrüse zur Leber. Die Leber hat im Vergleich zu anderen Organen des menschlichen Körpers eine relativ ausgeprägte Fähigkeit zur Selbstheilung. Stirbt ein Teil ab oder wird verletzt bzw. beschädigt, so kann dieses Gewebe wieder neu gebildet werden. 

 

 

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Organ: Die Lunge

Die Lunge ist unser Organ zum Atmen. Wenn es darum geht, Sauerstoff und andere Partikel der Luft aufzunehmen und auch wieder auszustoßen, arbeitet die Lunge in unserem Körper.

Die Lunge besteht aus zwei Teilen, den sogenannten Lungenflügeln. Diese zwei Lungenflügel teilen sich noch einmal in kleinere Abschnitte auf, die wir als Lungenlappen bezeichnen. Der rechte Lungenflügel besteht aus drei, der linke Lungenflügel aus zwei Lappen. Unsere linke Lungenseite ist kleiner als die rechte, da auf der linken Seite in unserem Körper auch unser Herz sitzt, das auch etwas Platz beansprucht.

Eine Besonderheit der Lunge ist die Tatsache, dass sie nicht aus Muskulatur besteht, sondern nur durch Bewegung der Zwerchfellmuskulatur betrieben wird. Die Muskulatur im Zwerchfell saugt die Luft ein, der Brustkorb wird gedehnt und wir atmen ein, da der entstehende Platz durch Luft aufgefüllt wird. Die beiden Lungenflügel sind ungefähr mittig mit der Luftröhre verbunden, die unseren Mund mit der Lunge verbindet.

 

Organ: Der Magen 

Der Magen ist unser Verdauungsorgan. Alles was wir essen oder trinken, wird im Magen verarbeitet, sodass wir es danach durch den Darm ausscheiden können. Der Magen kann durch zwei Teile recht leicht beschrieben werden: die große Krümmung und die kleine Krümmung. 

Die Magenschleimhaut ist dazu da, die Magensäure zu bilden und produziert außerdem Stoffe, die zur Verdauung beitragen. Die Magenschleimhaut bildet außerdem eine Schleimschicht, die die Magenwand vor Angriffen der Säure schützt.

Der Magen ist dazu da, dass wir täglich Nahrung zu uns nehmen und damit unseren Körper mit den notwendigen Stoffen versorgen. Es gibt eine Funktion, die dafür sorgt, dass die Nahrungsstoffe im Magen bleiben, bis alle Stoffe daraus entzogen sind. Der restliche Teil der Nahrung wird mit sogenannten Verdauungssäften zersetzt und in den Darm weitergeleitet.

 

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