Mitose Phasen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dennis Rudolph   
Samstag, 02. Januar 2010 um 19:01 Uhr

Mit den Phasen der Mitose befassen wir uns in diesem Artikel. Dabei erklären wir euch auch, was man unter der Mitose versteht und wozu diese in der Natur dient. Dieser Artikel gehört zu unserem Bereich Biologie / Genetik.

 

Einzeller vermehren sich, in dem sich eine Zelle in zwei Tochterzellen teilt. Diese Tochterzellen wachsen im Anschluss auf die Größe der Ausgangszelle. Dabei entstehen zwei Tochterzellen, die genetisch mit der Originalzelle identisch sind. Den Teilungsvorgang ( Kernteilung ) bezeichnet man in der Biologie bzw. in der Genetik als Mitose.

 

Mitose

 

 

 

Phasen der Mitose

Der Ablauf der Mitose findet in verschiedenen Phasen statt, mit denen wir uns in diesem Abschnitt beschäftigen möchten. In der Regel unterscheidet man bei der Mitose die folgenden Phasen: Prophase, Metaphase, Anaphase und Telophase.

 

Phase 1: Prophase

Die Prophase stellt die erste Phase der Mitose dar und kann je nach Lebewesen und Zelltyp bis zu fünf Stunden in Anspruch nehmen. In der Prophase ziehen sich die Chromosomen stark zusammen. Dabei kondensieren sie und werden durch diesen Vorgang unter dem Lichtmikroskop sichtbar. Jedes Chromosom besteht vor der Teilung aus zwei identischen Strängen ( Chromatiden genannt ), die sich größtenteils voneinander trennen und nur noch durch einen so genannten Centromer zusammengehalten werden.

 

Nun beginnt die Ausbildung der Mitosespindel - manchmal auch Kernteilungsspindel genannt, die Spindelpole rücken auseinander und die Kernhülle und die Kernkörperchen zerfallen. Die Spindelfasern heften sich nun an die Zentromere der Chromatiden. Die Chromosomen liegen am Ende der Prophase frei.

 

Phase 2: Metaphase

In der Metaphase findet eine Spiralisation statt, sprich die Chromosomen werden weiter schraubig verkürzt und verdickt. Die Chromosomen haben sich in einer Ebene angeordnet ( Äquatorialebene ) und die Schwesterchromatiden weisen zu den entgegengesetzten Spindelpolen. In der Metaphase ist es möglich, die verschiedenen Chromosomen nach Form und Größe zu unterscheiden. Die Spindelfasern heften sich von beiden Seiten an das Centrometer.

 

Phase 3: Anaphase

Die Chromatiden werden durch Verkürzung der Spindelfasern und die Unterstützung von Stemmfasern zunächst völlig voneinander getrennt und anschließend zu den beiden entgegengesetzten Polen gezogen. Hierdurch erhält jeder Pol einen gleichartigen Chromatidensatz. Die Dauer der Anaphase variiert stark von 2 bis 20 Minuten.

 

Phase 4: Telophase

In der Telophase entschrauben sich die Chromatiden und entfalten sich. Sie gehen dadurch in die Arbeitsform über. Kernkörperchen und Kernmembran bilden sich neu. Nach der Zellteilung hat jede Tochterzelle die gleiche Anzahl von Chromosomen wie die Ausgangszelle.

 

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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 03. Januar 2010 um 22:09 Uhr
 

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