Bertold Brecht, Autor von Büchern

Geschrieben von: Dennis Rudolph
Donnerstag, 28. Dezember 2017 um 18:51 Uhr

Name: Eugen Bertold Friedrich Brecht


Geburtsdatum: 10.02.1898 in Augsburg
Todestag: 14.08.1956 in Berlin

Biografie
1917: Studium der Naturwissenschaften, Literatur und Medizin in München
1918: Verpflichtung als Soldat in einem Lazarett, er lernt seine erste Frau kennen
1919: Sein Sohn Frank wird geboren
1920: Brecht lernt literarisch bedeutsame Männer kennen und reist oft nach Berlin
1924: Er zieht nach Berlin und arbeitet am Deutschen Theater
Bertold Brecht entwickelte sich in der zweiten Hälfte der 20er Jahre zum überzeugten Kommunisten und verfolgte fortan mit seinem Werk politische Ziele. Er trat aber nie in die KPD ein.
Mit seinen Werken wollte Brecht gesellschaftliche Strukturen durchschaubar machen, vor allem in Hinsicht auf ihre Veränderbarkeit. Literarische Texte mussten für ihn einen Nutzen haben.
Im Jahre 1933 wurde eine Aufführung von Die Maßnahme durch die Polizei unterbrochen. Die Veranstalter wurden wegen Hochverrats angeklagt. Am 28. Februar verließ Brecht mit seiner Familie und Freunden Berlin und flüchtete über Prag, Wien und Zürich nach Dänemark, wo er vier Jahre lang lebte.
1938 entstand das Leben des Galilei. Außer Dramen schrieb Brecht auch Beiträge für mehrere Emigrantenzeitschriften in Prag, Paris und Amsterdam. Im Jahre 1939 verließ er Dänemark. Im Exil äußerte er sich nie kritisch gegenüber Obrigkeit, Staat und Gesellschaft, sondern immer nur unterschwellig, eben gerade so kritisch, dass er sich nicht selbst zum Märtyrer seiner Ideen machte.
Die USA unterstellten ihm eine kommunistische Einstellung, deshalb wurde er am 30. Oktober 1947 vom Komitee für unamerikanische Aktivitäten vorgeladen und verhört. Dort wurde er gefragt, ob er jemals Mitglied der Kommunistischen Partei gewesen wäre. Brechts Antwort darauf: Er erachte diese Frage für nicht gerechtfertigt, sei aber trotzdem bereit mit dem Verlesen eines vorbereiteten Statements dazu Stellung zu beziehen. Es wurde ihm jedoch untersagt. Einen Tag später reiste er – während der Premiere von Das Leben des Galilei in New York – über Paris nach Zürich. Die Schweiz war das einzige Land, in das er einreisen durfte.
Er starb am 14.08.1956 an einem Herzinfarkt.

Wichtigste Werke


  • Die Dreigroschenoper
  • Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny
  • Die Maßnahme
  • Leben des Galilei (Das Leben des Galilei Inhaltsangabe)
  • Mutter Courage und ihre Kinder
  • Der gute Mensch von Sezuan
  • Der kaukasische Kreidekreis

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