Lyrik: Aufgaben und Übungen

Geschrieben von: Dennis Rudolph
Dienstag, 02. November 2021 um 09:41 Uhr

Hier gibt es jede Menge Übungen rund um die Lyrik. Es gibt zu jeder Frage vier Antwortmöglichkeiten, aber nur eine Antwort ist richtig. Du erfährst direkt, ob deine Antwort stimmt, und bekommst eine Erklärung, warum bzw. warum nicht.

Wenn du noch etwas unsicher bist, dann schau dir die folgende kurze Zusammenfassung zur Lyrik an. Für genauere Informationen solltest du dir aber unseren Artikel zur Lyrik durchlesen.


Zusammenfassung zur Lyrik

Hier findet sich nun die kurze Zusammenfassung zur Lyrik. Es wird knapp erklärt, was man unter Lyrik versteht, welche Arten von Lyrik es gibt und welche äußere Form sie hat.


Lyrik war ursprünglich von einer Leier begleiteter Gesang in Versen. Heute meinen wir damit Gedichte. In ihnen werden u.a. Inhalte verkürzt dargestellt, Stilmittel verwendet und Leitmotive wiederholt.

Je nach Inhalt werden folgende Arten von Lyrik unterschieden: Naturlyrik, Epische Lyrik, Erlebnislyrik, Liebeslyrik, Gedankenlyrik, Politische Lyrik, Geselligkeitslyrik, Feierliche Lyrik, Gelegenheitslyrik, Absolute Lyrik und Konkrete Lyrik.


Die äußere Form von Gedichten setzt sich aus Gedichtart, Strophenform, Versmaß, Reim und Metrum zusammen. An Gedichten werden Ode, Elegie, Epigramm, Hymne, Sonett, Ballade, Madrigal und Lied unterschieden.

Man erkennt die Unterschiede oft am Strophenaufbau. So wird das Distichon beispielsweise für Elegie und Epigramm verwendet oder die Odenstrophe für die Ode.


Der Vollständigkeit halber werden hier die verschiedenen Versmaße aufgeführt (benennen muss man sie in der Schule nur selten). Es gibt Hexameter, Pentameter, Jambischer Trimeter, Tetrameter, Alexandriner, vers commun, Endecasillabo, Blankvers, Knittelvers, Volksliedvers und freie Rhythmen.


Das letzte Wort jedes Verses bestimmt den Reim. Unterschieden werden Kettenreim (aba bcb), Paarreim (aabb), Kreuzreim (abab), Schweifreim (aab ccb), umarmender Reim (abba) und dreifacher Reim (abc abc dwd). Findet sich in kein passendes Reimwort in einem anderen Vers, spricht man von einer Waise.

Sind die Reimwörter genau gleich, handelt es sich um einen identischen Reim, enden sie gleich, ist es reiner Reim. Werden die Reimwörter gleich ausgesprochen, aber unterschiedlich geschrieben, handelt es sich um einen rührenden Reim.

Beim unreinen Reim dagegen unterscheiden sich die Vokale oder (Schluss-)Konsonanten. Wenn eine Assonanz vorliegt, sind lediglich die betonten Vokale gleich.


Als Metrum bezeichnet man die regelmäßige Abfolge betonter und unbetonter Silben. Je nach Anordnung, unterscheidet man: Jambus (1. Silbe unbetont, 2. Silbe betont), Trochäus (1. Silbe betont, 2. Silbe unbetont), Daktylus (1. Silbe betont, 2. + 3. Silbe unbetont), Anapäst (1. + 2. Silbe unbetont, 3. Silbe betont) und Spondeus (1. + 2. Silbe betont).

Endet ein Vers mit einer betonten Silbe, handelt es sich um eine männliche Kadenz, endet er hingegen mit einer unbetonten Silbe, dann ist es weibliche Kadenz.

Aufgaben (Übungen) zur Lyrik

Frage 1:

  • Von welchem Instrument leitet sich das Wort „Lyrik“ ab?
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