Näherungswert

Geschrieben von: Dennis Rudolph
Donnerstag, 28. Dezember 2017 um 18:51 Uhr

Was man unter einem Näherungswert versteht und wo man diesen benötigt, lernt ihr in diesem Artikel. Dieser Artikel gehört zum Bereich Mathematik.

Manchmal ist es nicht möglich bzw. manchmal ist es nicht nötig ganz exakte Werte zu erhalten. Aus diesem Grund arbeitet man in der Mathematik und auch in anderen Naturwissenschaften oftmals mit so genannten Näherungswerten. Darunter versteht man eine Angabe, die so "ungefähr" das echte Ergebnis zeigt.

Beispiele für Näherungswerte:

  • Als Ergebnis von Schätzungen. Beispiel: Es wird geschätzt, dass in Deutschland 82.000.000 Menschen leben. Dies ist eine Schätzung. Ganz genau weiß es niemand. Zu dem ändert sich durch Geburten bzw. Todesfälle die Anzahl der Personen in Deutschland ständig.
  • Als Resultat von Rundungen. Beispiel: Eine Zahl wurde zu 2,433454353454354 berechnet. So genau benötigt man das Ergebnis jedoch nicht. Aus diesem Grund rundet man das Ergebnis beispielsweise auf 2,43.
  • Als gemessene Größe. Beispiel: Eine Waage zeigt 24,8 kg an. Dabei hat die Waage jedoch einen Messfehler, das gemessene Gewicht weicht somit vom realen Gewicht ab.

Auch wenn es vielen Schülern und Schülerinnen auf den ersten Blick etwas seltsam erscheinen mag: Im Alltag rechnen und arbeiten wir ständig mit Näherungswerten. Aus diesem Bereich stammt auch die Redensart "Pi mal Daumen". Die Redensart betrifft tatsächlich die (angewandte) Mathematik. Sie bedeutet "in etwa", oder auch "grob abgeschätzt". Der Daumen der ausgestreckten Hand ist als Hilfsmittel zur Entfernungsabschätzung benutzt worden.

Links: