Grundbegriffe der Wärmelehre

Geschrieben von: Dennis Rudolph
Donnerstag, 28. Dezember 2017 um 18:51 Uhr

Im nun Folgenden findet ihr eine Zusammensetzung wichtiger Grundbegriffe der Wärmelehre und ihrer Definitionen. Dieser Artikel gehört zu den Grundlagen der Physik.

Was ist Temperatur?
Die Temperatur ist eine Zustandsgröße der Thermodynamik. Sie beschreibt die mittlere kinetische Energie der Moleküle. Die Temperatur ist eine Maßeinheit. Sie beschreibt den Zustand eines Körpers, sie ist aber nicht übertragbar. Die Einheit der Temperatur ist Celsius oder Kelvin.
Was ist Wärme?
Wärme ist eine Form von Energie. Sie ist eine Maßeinheit, die ebenfalls eine Eigenschaft eines Körpers angibt. Wärme allerdings ist, im Gegensatz zu Temperatur, übertragbar. Die Übertragung von Wärme führt zu einer Erhöhung der Temperatur.


Übertragung von Wärme
Leitung
Durch Wärmeleitung wandert die Wärme von der Quelle über einen Leiter zum Objekt. Das bedeutet, dass ein Zwischenmittel die Leitung der Wärme übernimmt. Dieses Zwischenmittel wird auch Leiter genannt. Wir möchten euch anhand eines Beispiels noch genauer erklären, was Leitung ist: Wenn ihr einen Stab über eine Kerze haltet, merkt ihr, wie der Stab langsam immer wärmer wird. Er leitet die Wärme, welche die Kerze ausstrahlt, zu eurer Hand.
Konvektion
Konvektion bedeutet, dass die Wärmeenergie mit Hilfe von Luftströmen geleitet wird. Auch hier geben wir euch ein Beispiel: In Treppenhäusern herrscht Konvektion. Hier wird die Wärme mittels Luftstrom durch das Haus transportiert. Natürlich sind viele Häuser gegen den Austritt von Wärme geschützt. Man nennt dies auch Dämmung.
Strahlung
Durch Strahlung wird die Wärmeenergie direkt übertragen. Es ist kein Leiter oder Luftstrom nötig, um Wärme zu leiten. Diese Art der Wärmeleitung wird Strahlung genannt.

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