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Bakterien: Aufbau, Vorkommen und Zellen

Geschrieben von: Dennis Rudolph
Donnerstag, 28. Dezember 2017 um 18:51 Uhr

Was sind eigentlich Bakterien? Wo Leben diese? Wie sind sie aufgebaut? Mit solchen Fragen befassen wir uns in diesem Artikel, welcher zu unserem Bereich Biologie gehört.

Viele kennen Bakterien nur von Krankheiten. Die Leute gehen dann zum Arzt und dieser verschreibt in manchen Fällen Antibiotika, um die lästigen Eindringlinge zu Bekämpfen. Bakterien machen jedoch nicht nur krank. Es gibt viele nützliche Bakterien auf dieser Welt und ohne diese wäre das menschliche Leben gar nicht erst möglich.

Was sind Bakterien? Was machen Bakterien?

  • Bakterien bilden die einfachsten Lebensformen auf der Erde.
  • Sie sind Einzeller, können jedoch in Kolonien zusammenleben.
  • Bakterien haben keinen Zellkern, in der Wissenschaft nennt man dies Prokaryoten.
  • Die meisten Bakterienzellen - aber nicht alle - sind zwischen 0,5 - 10 Mikrometer groß.
  • Da Bakterien keinen Zellkern haben, liegt die DNA frei im Zytoplasma.
  • Manche Bakterien können schwere Krankheiten auslösen wie zum Beispiel Pest und Cholera.
  • Andere Bakterien sind nützlich: Sie reinigen Gewässer und zersetzen (organischen) Abfall.

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Bakterien Aufbau und Zellen

Wie bereits weiter vorne angesprochen, weisen Bakterien keinen Zellkern auf. Die DNA von Bakterien "schwimmt" frei im Zytoplasma herum. Den grundsätzlichen Aufbau einer Bakterienzelle seht ihr in den folgenden Grafik. Entsprechende Erläuterungen gibt es unterhalb.

Bakterienzelle Aufbau

Bild 1: Aufbau einer Bakterienzelle

Erklärung der Begriffe zum Bakterien Aufbau:

  • Plasmid: Plasmide sind kleine, oft ringförmige und doppelsträngige DNA-Moleküle, die in Bakterien vorkommen können, aber nicht zum Bakterienchromosom zählen.
  • Ribosom: Sie bestehen aus RNA und Proteinen. An diesen wird mit der Translation ein Teil der Proteinbiosynthese vollzogen.
  • Zellwand: Schützt die Zelle vor äußeren Einflüssen und hält die Zelle "in Form".
  • Plasmamembran: Diese ermöglichen es, dass ein Stoffaustausch zwischen Außenraum und Innenraum der Bakterienzelle durchgeführt werden kann.
  • Flagellum: Flagellen - oder auch Geißeln genannt - sind fadenförmige Gebilde auf der Oberfläche, die der Fortbewegung dienen.
  • Bakterienchromosom: Als Chromosomen der Bakterien - bzw. kurz als Bakterienchromosomen bezeichnet - werden die größten DNA-Moleküle eines Bakteriums bezeichnet, die neben kleineren DNA-Molekülen (Plasmiden) in der Zelle vorkommen. Es ist kein Chromosom im eigentlichen Sinne, sondern besteht aus einem meist zirkulären DNA-Molekül.
  • Reservestoff: Speicher für Lipide, Phosphate etc.

Bakterien Vorkommen

Wo kommen Bakterien eigentlich vor? Eigentlich fast überall. Nahezu überall in der Luft, im Wasser, im Boden und natürlich auch im Menschen. Auch in gesunden Menschen! Selbst an Orten, wo man sie nicht vermuten würde, finden sich oft doch Bakterien. Auf der Haut sorgen Bakterien für Schutz vor krankheitserregenden Keimen. Auch im Darm findet man Sie: Bestimmte Bakterientypen helfen bei der Verdauung. Auch an für den Menschen sehr unangenehme Orte können Bakterien vordringen und dort überleben. Für bestimmte Bakterientypen sind 70 Grad Celsius kein Problem, anderen macht selbst hohe radioaktive Strahlung nicht zu schaffen.

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