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Französische Revolution Zusammenfassung

Geschrieben von: Dennis Rudolph
Dienstag, 19. September 2017 um 22:42 Uhr

Eine kurze Zusammenfassung zur Französischen Revolution erhaltet ihr hier. Dabei geht es um die Ursachen, den Ablauf und die Folgen. Diese Inhalte gehören zu unserem Bereich Geschichte.

Frankreich im Jahr 1789: Das französische Volk war unzufrieden: Die Menschen mussten hohe Steuern zahlen, denn der französische Staat war stark verschuldet. Gleichzeitig lebten der König und der Adel im Luxus. Die Landwirtschaft lief schlecht und eine Dürre sorgte für Hunger bei vielen Menschen. Gleichzeitig wollten immer weniger Menschen sich etwas von der Kirche vorschreiben lassen. Kurz und knapp: Die Bevölkerung war sauer.


Vor diesem Hintergrund lud König Ludwig XVI die Generalstände ein. Adel, Klerus (Pfarrer, Äbte, Bischöfe etc.) und der Dritte Stand (Bauern und Bürger) trafen sich. Das System der Generalstände war so aufgebaut, dass die breite Masse der Menschen dennoch keine Chance hatte an den miesen Zuständen für die Bevölkerung etwas zu ändern. Teile der Geistlichen sahen dies ein und begannen dem Dritten Stand zu helfen.

Dem König missfiel dies und er schickte das Militär nach Paris. Das Volk war sauer, griff zu den Waffen und erstürmte die Bastille (Gefängnis von Paris). Es kam zu blutigen Aufständen im ganzen Land. Diese endeten erst als der König Menschen- und Bürgerrechte akzeptierte. Die Rechte des Königs wurden eingeschränkt.

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Zusammenfassung Französische Revolution Teil 2

Der König wolle seine ganz Macht jedoch zurück. In geheimen Briefen bat er andere Fürstenhäuser in Europa einen Angriff auf Frankreich zu starten, um die Macht wieder zu erlangen. Dies taten sie auch, doch Frankreich gewann den Krieg und der König wurde weiter entmachtet. Für das heimliche Versenden der Briefe wurde König Ludwig XVI zum Tode verurteilt und hingerichtet.


Durch die Schwächung und Tötung des Königs gelangten die Jakobiner an die Macht. Sie herrschten mit Gewalt und es kam zu vielen Festnahmen und Hinrichtungen in der Bevölkerung. Die Herrschaft der Jakobiner endete mit der Hinrichtung wichtiger Personen von diesen, inklusive Robespierre.

Eine Verfassung wurde vom Nationalkonvent verabschiedet und zwei Kammern gebildet. Es gelang jedoch nicht Frankreich erfolgreich in diesen Krisen zu führen. Daher gelang es dem französischen General Napoleon Bonaparte die Macht in Frankreich an sich zu reißen.

Hinweis:
Ihr bereitet euch auf eine Klausur vor? Ihr wollt euer Wissen zur Französischen Revolution einmal testen? Dann solltet ihr unsere Aufgaben bzw. Übungen zu diesem Thema einmal ansehen.


Folgen der Französischen Revolution

Eine kurzfristige Folge der Französischen Revolution war die Herrschaft von Napoleon. Während dieser sehr erfolgreich war im Krieg gegen Italien und Ägypten, war hingegen der Krieg gegen Russland eine Katastrophe. Viele Franzosen starben und Frankreich verlor den Feldzug. Napoleon wurde gestürzt.

Die langfristigen Folgen der Französischen Revolution wirken hingegen bis heute. Und dies nicht nur in Deutschland und Österreich, sondern in vielen Gebieten der Welt. Sie trug dazu bei die Kirche in ihrer Macht zu beschneiden und eine stärkere Trennung von Staat und Religion herbeizuführen.

Die Rechte von "einfachen" Menschen wurden gestärkt. Es wurden demokratische Grundwerte eingeführt, die für die meisten in Europa lebenden Menschen heute etwas ganz normales sind. Auch die heutigen Sozialsysteme sind - zumindest zum Teil - auf die Veränderungen durch die Französische Revolution zurückzuführen.

Anmerkungen:
Dies war eine kurze Zusammenfassung der Französischen Revolution, so wie man diese oft auch in der 7. Klasse, 8. Klasse und in der Oberstufe (oft 11. Klasse) behandelt. Wer noch mehr Informationen benötigt, findet diese unter Französische Revolution Phasen und Französische Revolution Ursachen. Euer Wissen überprüfen könnt ihr noch in den Aufgaben zur Französischen Revolution.

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